"Sterne des Sports 2019" - WitteKINDerLiga ausgezeichnet

Wallenhorst 01.11.2019 
Foto: Andre HavergoSportler werden oft geehrt, die Vereine dahinter viel zu selten. Da bilden die „Sterne des Sports“ eine rühmliche Ausnahme. In diesem Jahr stand hier die Inklusion im Mittelpunkt. Ein Preisträger kann sich sogar Hoffnungen auf den Bundespreis machen.

Wie oft trifft man sich eigentlich im Sportverein? Ein bis zwei Mal die Woche? Oder sogar noch öfter? Diese Fragen stellte Holger Benitz, Vorstand der Volksbank Bramgau-Wittlage, als er am Freitag die Preisverleihung "Sterne des Sports" im Heimathaus Hollager Hof einläutete. Er spielte damit auf den festen Platz an, den Sportvereine im Leben vieler Menschen einnehmen. Und das bedeute: "Sie führen Menschen zusammen und leisten tagtäglich große Arbeit, die für unsere Gesellschaft wichtig ist." Aber im Gegensatz zu sportlichen Leistungen, für die es "unendlich viele verschiedene Medaillen" gebe, würden die Vereine und ihr Einsatz für die Gesellschaft vergleichsweise selten ausgezeichnet. Genau dort will der Vereinswettbewerb "Sterne des Sports" ansetzen, den der Deutsche Olympische Sportbund und die Volks- und Raiffeisenbanken veranstalten. Auf Ortsebene wurden nun die "Sterne des Sports in Bronze" vergeben aus den jeweiligen Geschäftsbereichen der Banken.

"BW Hollage: Eine neue Liga In Bramgau-Wittlage gewann BW Hollage mit dem Projekt "Wittekinderliga" die höchste Auszeichung, den "Großen Stern des Sports in Bronze" samt 1000 Euro Preisgeld. Gemeinsam mit anderen Vereinen startete Hollage im vergangenen Jahr eine Leichtathletik-Liga für Kinder. Denn laut den Organisatoren gab es nur wenige Wettkämpfe in den Altersklassen U8 und U10.

Wobei die Wittekinderliga gar kein regulärer Leichtathletik-Wettbewerb ist: Die Kinder treten in Teams an und messen sich nicht in den klassischen Disziplinen, sondern absolvieren zum Beispiel Hindernisläufe über Kästen oder durch Tunnel aus Matten. Diese vereinsübergreifende Frühförderung lobte die Jury, bestehend aus Sportexperten und Vertretern der Volks- und Raiffeisenbanken.

 Bericht: NOZ - Vincent Buß v. 01.11.2019